zur Webseite des Alice-Hospitals

Gefäßverschluss


Von einem Gefäßverschluss spricht man, wenn das Lumen eines Blutgefäßes verlegt ist, so dass kein Blut mehr fließt. Ist eine Vene betroffen, wie zum Beispiel bei einer Beinvenenthrombose, kann das Blut nicht mehr abtransportiert werden. Daher staut es sich hinter der Vene in das Gewebe zurück. Die Folge sind sogenannte Ödeme. Ein arterieller Gefäßverschluss hingegen führt dazu, dass Gewebe nicht mehr durchblutet wird. Denn die Arterien versorgen normalerweise den Körper mit sauerstoffreichem Blut. Ist eine Arterie verstopft, etwa bei einem Herzinfarkt, stirbt ohne Behandlung das dahinterliegende Gewebe ab.